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Passende Pläne

Ein wöchentlicher Putzplan, der zu eurem Alltag passt

Shiny-RedaktionVeröffentlicht 3 Min. Lesezeit

So fängst du an

Beginne mit den regelmäßig anfallenden Aufgaben. Gib jeder Aufgabe einen realistischen Tag und eine verantwortliche Person. Lass einen Termin frei und trenne das Aufräumen nach der Nutzung vom Wochenplan. Verschiebe oder verkleinere nach der ersten Woche die Aufgaben, die nicht hineingepasst haben, statt weitere Erinnerungen einzutragen.

Ein brauchbarer Putzplan beantwortet, was zu tun ist, wer es übernimmt und wann dafür Zeit ist. Du musst die Wohnung dafür nicht in sieben gleich große Teile aufteilen. Manche Abende sind voll, und Räume werden unterschiedlich stark genutzt.

Die folgende Woche ist ein Beispiel für einen kleinen gemeinsamen Haushalt. Die Tage sind austauschbar. Auch die Abstände sind Ausgangspunkte, die ihr an euren tatsächlichen Bedarf anpasst.

Sammle Aufgaben, bevor du Tage festlegst

Gehe durch die Räume und notiere Aufgaben mit einem eindeutigen Ende: den Schlafzimmerboden saugen, das Waschbecken reinigen oder gemeinsame Wäsche einräumen. 'Die Wohnung in Ordnung bringen' ist zu offen und kann immer größer werden. Trenne Handgriffe nach der Nutzung, etwa den Esstisch freiräumen, von den Aufgaben im Wochenplan. Die Pflege von Geräten richtet sich nach ihrer Anleitung und braucht gegebenenfalls eigene Termine in anderen Abständen.

Eine mögliche Beispielwoche

Wähle für jeden Termin eine Aufgabe, die in die vorhandene Zeit passt. Der Wochentag sagt, wann ihr sie erledigen wollt. Er ist keine allgemeine Vorschrift zur Reinigungshäufigkeit. Ist der Dienstag voll, bleibt er frei. Klärt vor Beginn, wer die gemeinsam genutzten Bereiche übernimmt.

  • Montag: Badoberflächen und die vereinbarten weiteren Badaufgaben.
  • Dienstag: gemeinsame Wäsche, einschließlich Einräumen.
  • Mittwoch: freier Termin für Erholung oder eine liegen gebliebene Aufgabe.
  • Donnerstag: erreichbare Flächen abstauben und nötige Böden reinigen.
  • Freitag: Küche prüfen und die betroffenen Bereiche reinigen.
  • Wochenende: eine seltenere Aufgabe, falls sie fällig ist; sonst nichts zusätzlich einplanen.

Verteile eine vollständige Verantwortung

Wer eine Aufgabe übernimmt, sollte wissen, wann sie erledigt ist. Klärt bei der Wäsche, ob Sortieren, Waschen, Trocknen, Falten und Einräumen dazugehören oder einzelne Schritte getrennt vereinbart werden. Benennt beim gemeinsamen Bad die enthaltenen Flächen. So geht niemand davon aus, dass jemand anderes den letzten Schritt übernimmt. Für einen Wechsel der Zuständigkeit sollten alle denselben Umfang kennen und ausreichend Zeit dafür haben.

Prüfe die erste Woche statt den Plan zu perfektionieren

Seht euch die offenen Aufgaben an. Fehlte Zeit, ein Reinigungsmittel oder eine klare Zuständigkeit? Ändert die konkrete Ursache. Ein kaum genutzter Raum braucht vielleicht einen anderen Abstand, eine stark benutzte Küche mehr Aufmerksamkeit nach dem Kochen. Lasst einen Termin beweglich. War die gesamte Woche zu voll, startet mit weniger Aufgaben neu. Ein sinnvoller Plan beschreibt euren möglichen Alltag und belegt nicht automatisch jede freie Minute.

Vor dem Start

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Fragen und Antworten

Braucht jeder Raum einen eigenen Tag?

Nein. Verbinde kurze Aufgaben oder teile einen aufwendigen Raum in kleinere Arbeiten. Der Plan sollte dem tatsächlichen Aufwand und eurer Zeit folgen. Ein Raumname allein verrät noch nicht, wie lange die Reinigung dauert.

Was machen wir, wenn ein Tag ausfällt?

Verschiebt die nötige Aufgabe auf den freien Termin oder legt ein neues Datum fest. Prüft zunächst, ob sie noch ansteht. Verdoppelt nicht automatisch sämtliche Aufgaben am nächsten Tag, nur damit der ursprüngliche Plan unverändert bleibt.

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