Ein WG-Putzplan, der auch eine volle Woche übersteht
So fängst du an
Ein brauchbarer WG-Putzplan nennt die gemeinsamen Aufgaben, die zuständige Person und den Tag oder Zeitraum für die Erledigung. Trennt alltäglichen persönlichen Schmutz vom wechselnden Putzen. Beschreibt jede Aufgabe und vereinbart Regeln für Abwesenheiten und Tausch, bevor ein Dienst ausfällt.
Küche, Bad und Böden auf einem Zettel wirken eindeutig. Bis eine Person unter Küche nur die Arbeitsplatte versteht und eine andere einen sauberen Backofen erwartet. Vor Farben und einem perfekten Kalender braucht ihr gemeinsame Definitionen. Beginnt mit den Räumen, die alle nutzen, und den Arbeiten, deren Notwendigkeit alle erkennen.
Probiert eine Rotation mit drei Personen
Beginnt mit drei ungefähr ausgeglichenen Gruppen: Bad; Küchenflächen und gemeinsame Geräte; Böden und gemeinsame Abfallbehälter. In Woche eins übernimmt Alex das Bad, Bea die Küche und Sam die Böden. In der nächsten Woche rückt jeder Name eine Gruppe weiter.
Vergleicht die Gruppen nach dem Ausprobieren. Ein großes Bad und ein kleiner Flur brauchen selten gleich viel Aufwand. Teilt eine schwere Gruppe auf oder ergänzt eine kleine um eine weitere Arbeit. Das eigene Geschirr bleibt außerhalb dieser wöchentlichen Rotation.
- Bad: Nennt die enthaltenen Einrichtungen, den Spiegel und den Boden.
- Küche: Legt Arbeitsplatte, Spüle, Herd und Geräteaußenseiten fest.
- Böden und Abfall: Benennt Räume, Behälter und den örtlichen Abholtag.
Vereinbart die Abwesenheitsregel jetzt
Wählt einen Zeitraum, der verschiedene Arbeitszeiten zulässt, etwa bis Sonntagabend. Wer verreist, kann früher fertig werden oder mit einer bestimmten Person tauschen. Eine Nachricht, dass jemand die Aufgabe übernehmen sollte, benennt noch keine Zuständigkeit.
Längere Abwesenheiten können eine andere Aufteilung erfordern, weil sich die Nutzung der Wohnung verändert. Besprecht das gemeinsam, statt eine App über Fairness entscheiden zu lassen. Legt die Rückkehr zum normalen Plan fest, damit eine vorübergehende Änderung nicht versehentlich dauerhaft wird.
Prüft die Aufgaben, bevor ihr neue Regeln ergänzt
Vergleicht nach zwei Durchläufen den tatsächlichen Aufwand. Waren Mittel vorhanden, das erwartete Ergebnis klar und die Frist passend? Wird eine Arbeit immer wieder verpasst, helfen möglicherweise eine kleinere Aufgabe oder ein anderer Zeitraum.
Sprecht konkrete und aktuelle Probleme an. Auf der Arbeitsfläche sind noch Spritzer führt eher zu einer Lösung als niemand respektiert diese Wohnung. Überarbeitet den Plan, sobald jemand einzieht oder auszieht. Dann ändern sich sowohl die Personenzahl als auch die Nutzung gemeinsamer Räume.
Bevor der Putzplan startet
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Fragen und Antworten
Was, wenn jemand einen Raum häufiger nutzt?
Sprecht über diesen Raum, ohne alle Arbeiten automatisch gleich aufzuteilen. Die allgemeine Pflege kann gemeinsam bleiben, während zusätzlichen Schmutz die Person nach der Nutzung beseitigt, die ihn verursacht hat.
Soll der Dienst täglich oder wöchentlich wechseln?
Richtet den Abstand nach der Aufgabe. Wöchentliches Wechseln kann für gemeinsames Putzen passen, während persönliche Spuren täglich von der nutzenden Person beseitigt werden. Vermeidet Wechsel, die so häufig sind, dass niemand mehr den Verantwortlichen kennt.